Der Rasen läuft ohne Stufe ins Wasser, der eigene Steg reicht in den See, daneben steht der überdachte Bootsunterstand. Und weil das Grundstück nach Westen liegt, geht die Sonne genau in der Achse des Stegs unter.
Eine Küche kann man tauschen, ein Bad sanieren, eine Heizung erneuern. Der Zugang zum Wasser, die Genehmigung für einen Steg und die Himmelsrichtung eines Grundstücks sind dagegen gesetzt. Genau daraus besteht dieses Angebot.
Ein Holzsteg führt vom Rasen in den Krüpelsee — kein Gemeinschaftssteg, kein Liegeplatz in einem Verein, keine Warteliste.
Ein Unterstand mit Regalböden direkt am Ufer, in dem Kajaks und kleine Boote trocken und griffbereit liegen — abends beleuchtet.
Eine Feuerschale zwischen den Sesseln, wenige Schritte vom Wasser. Der Ort, an dem der Sommerabend nach dem Sonnenuntergang weitergeht.
Die Nachmittags- und Abendsonne steht über dem Wasser, nicht hinter dem Haus. Terrasse, Garten und Steg liegen bis zum Schluss im Licht.
Der Steg beginnt dort, wo der gepflegte Rasen endet, und führt durch den schmalen Schilfsaum hinaus in den offenen See. Man trägt das Paddel keine hundert Meter, man stellt keinen Anhänger an eine Slipstelle, man teilt sich den Platz mit niemandem. Das ist der praktische Unterschied zwischen einem Haus mit Seeblick und einem Haus am See.
Am Kopf des Stegs liegt Wasser, das tief genug für ein Boot ist — auf den Aufnahmen sind ein Beiboot und ein Hausboot festgemacht. Wer lieber schwimmt, geht die Planken bis ans Ende und springt.
Der Krüpelsee selbst gehört zur Dahme-Wasserstraße. Das Grundstück liegt damit nicht an einem abgeschlossenen Weiher, sondern an einem Gewässer, von dem aus man weiterfahren kann: nordwärts über die Dahme Richtung Zeuthener See und Berlin, südostwärts über den Dolgensee in den Wolziger See und das weitere Dahme-Seenland.
Gut zu wissen: Motorboote bis 15 PS (11,03 kW) dürfen auf deutschen Binnenwasserstraßen ohne Sportbootführerschein geführt werden. Für den Einstieg ins Revier braucht es also nicht zwingend einen Schein.
Blick vom Steg auf den Krüpelsee, Abendlicht im Spätsommer.
Terrasse, Garten, Bootsunterstand und Steganlage in einer Aufnahme — 1.786 m² Grundstück, das ohne Unterbrechung bis ans Wasser reicht.
Direkt neben dem Steg steht ein überdachter Unterstand mit Regalböden. Kajaks, Paddel, Schwimmwesten und Kleinboote liegen dort geschützt vor Regen und Sonne — und, was am Wasser mehr zählt, außerhalb der Feuchtigkeit des Bodens. Abends ist der Unterstand beleuchtet und wird selbst zum Teil der Gartenbeleuchtung.
Zwischen Steg und Terrasse steht eine Feuerschale, um die Sessel gruppiert sind. Wenn die Farben über dem Wasser verglüht sind, wandert das Licht von dort in die Feuerstelle — und der Blick bleibt derselbe: der See, der Schilfsaum, die Silhouette des Stegs.
Es ist eine kleine Sache und zugleich das, was ein Wassergrundstück von einem Garten unterscheidet. Man geht nach dem Essen nicht ins Haus, sondern zwanzig Schritte nach unten.
Bei einem Seegrundstück entscheidet die Ausrichtung darüber, wann man draußen sitzt. Liegt das Ufer nach Osten, ist die Terrasse ab dem frühen Nachmittag im Schatten. Hier liegt es nach Westen: Die Sonne wandert über den See, steht am Abend genau in der Achse des Stegs und färbt Wasser und Schilf rot. Diese Aufnahmen sind alle vom Grundstück aus entstanden.
Der Krüpelsee liegt südlich von Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald und ist Teil der Dahme-Wasserstraße. Das macht ihn zu einem Ausgangspunkt und nicht zu einer Sackgasse.
Über die Dahme in den Zeuthener See und weiter in das Berliner Gewässernetz — die klassische Tagestour aus dem südlichen Umland in die Stadt.
Über den Dolgensee in den Wolziger See und die weiteren Gewässer des Dahme-Seenlands — Wasser, an dem deutlich weniger los ist als an der Havel.
Kajak, Kanu, SUP oder einfach schwimmen: Der Einstieg liegt am eigenen Steg, das flache Schilfufer daneben ist ruhiges Wasser.
Bei einem Wassergrundstück gibt es Fragen, die man nicht aus Fotos beantworten kann. Wir listen sie lieber selbst auf, als sie beim Notartermin auftauchen zu lassen.
Wasserrechtliche Genehmigung, Nutzungsvertrag und Angaben zum Uferstreifen legen wir auf Anfrage im Original vor. Wir geben sie nicht aus dem Gedächtnis wieder.
Auf mehreren Aufnahmen liegt ein Hausboot am Steg. Ob es mitveräußert wird oder dem Verkäufer persönlich verbleibt, besprechen wir im Gespräch — wir behaupten hier weder das eine noch das andere.
Die Tiefe am Stegkopf hängt vom Wasserstand ab. Wer ein konkretes Boot im Kopf hat, sollte Länge und Tiefgang vor der Besichtigung nennen — dann prüfen wir das vor Ort gemeinsam.
Wird zur Besichtigung vorgelegt. Das Haus stammt aus dem Baujahr 1996; Details zu Fenstern, Dämmung und Heizung finden Sie auf der Seite zum Haus und seiner Ausstattung.
Wir zeigen das Grundstück gern so, dass Sie den Sonnenuntergang über dem Wasser noch mitnehmen. Kaufpreis 1.750.000 €, 1.786 m² Grundstück, 145 m² Wohnfläche, Baujahr 1996.
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